Innovativer Pflanzenschutz

FiBL gelistet

FiBl gelistet – auch für den ökologischen Landbau

MICA G

MICA G

Wirkstoff:

Gesteinsmehl (MUSKOVIT- Glimmer) bei Fruchtberostung und Sonnenbrand

Zusammensetzung:

Siliziumgehalt 51,5 % Calcium 0,4 %, Phosphat 0,2 %, Kalium 10,0 %, Magnesium 2,8 %, Natrium 0,2 %

Produktbeschreibung:

MICA G ist ein sehr fein vermahlenes Pulver aus silikatischem Gesteinsmehl.
Der feine Spritzbelag fördert die Elastizität der Epidermiszellen. MICA G vermindert bei der Fruchtausbildungsphase die Fruchtberostung und unterstützt die Bekämpfung des Birnenblattsaugers. Außerdem erzielt man mit MICA G einen Schutz vor Sonnenbrand.

Vorteil:

Der besondere Ursprung aus Glimmer und seiner sehr feinen Vermahlung, erleichtert insbesondere die Anwendung und erhöht die Effektivität gegenüber herkömmlichen Gesteinsmehlen (Kaolin).

Zubereitung der Spritzbrühe:

MICA G ist ein sehr fein vermahlenes Pulver. Staubbildung vermeiden. Staub nicht einatmen, Staubmaske erforderlich. MICA G kann mit jeder geeigneten Spritze ausgebracht werden. Setzen Sie nach und nach MICA G bei laufendem Rührwerk der erforderlichen Spritzbrühe zu. Stellen Sie sicher, dass das Rührwerk ständig eingeschaltet ist und vermeiden Sie, dass größere Mengen an MICA G klumpenweise in die Spritzbrühe fallen oder direkt von der Pumpe angesaugt werden. Bitte lassen Sie keine Rückstände von MICA G über einen längeren Zeitraum in der Spritze stehen.

Anwendungsempfehlung Kernobst:

Aufwandmenge:

3 – 5 kg / ha bei Gefahr von Fruchtberostung mindestens 200 l Wasser / ha

15 kg – 20 kg / ha zur Unterstützung der Birnenblattsaugerbekämpfung bei 500 l – 1000 l Wasser /ha

5 – 15 kg / ha bei Sonnenbrandgefahr

Anwendungszeitpunkt:

Die erste Behandlung sollte in die abgehende Blüte erfolgen. Danach sollten 3 – 4 Behandlungen in siebentägigen Intervallen folgen. MICA G zur Unterstützung der Birnblattsaugerbekämpfung im zeitigen Frühjahr beim ersten Anflug der Birnblattsauger ausbringen. Nur bei tatsächlichen Bedarf verwenden. Empfohlene Aufwandmengen nicht überschreiten.

Hinweis zum Schutz des Anwenders: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen. Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung tragen. Nur in gut gelüfteten Bereich verwenden. Atemschutzgerät anlegen.
Bei der Arbeit nicht essen, trinken, rauchen. Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorlegen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Tier ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

Lagerung:

Bei trockener Lagerung ohne größere Temperaturschwankungen ist MICA G mindestens 2 Jahre lagerfähig.

MICA G MSDS pdf

XenTari

XenTari®  Raupe Xentari

Wirkstoff: 540 g/kg Bacillus thuringiensis subsp. aizawai ABTS-1857

zur Bekämpfung von Lepidopteren-Raupen im Obst-, Wein-, Gemüse- und Zierpflanzenbau

XenTari® ist ein biologisches Insektizid auf Basis von Bacillus thuringiensis subspec. aizawai, das die Selektivität biologischer Bekämpfungsmethoden mit leichter Anwendbarkeit verbindet.

Wirkungsmechanismus: 

Die Raupen fressen die mit XenTari® behandelten Blätter und nehmen dabei die Bakterien und ihre Protoxin-Kristalle auf. Nach Aktivierung der Kristalle im Verdauungstrakt können die Bakterien die Darmwand ungehindert passieren; die Raupen erkranken und sterben innerhalb weniger Tage. Nach der Aufnahme von XenTari® tritt ein Fraßstopp ein, so dass die Raupen bis zu ihrem Absterben keine weiteren Schäden verursachen können. Der im Vergleich mit chemischen Insektiziden verlängerte Abtötungsprozess reduziert den Ertrag folglich nicht.

Anwendung Xentari

Anwendungsbereiche:

Kernobst

Freifressende Schmetterlingsraupe

Steinobst

Freifressende Schmetterlingsraupe

Johannisbeerartiges Beerenobst

Freifressende Schmetterlingsraupen, Eulenarten

Weinreben

Einbindiger und Bekreuzter Traubenwickler

Kohlgemüse

Freifressende Schmetterlingsraupen, Eulenarten

Blatt- und Stielgemüse

Freifressende Schmetterlingsraupen, Eulenarten

Fruchtgemüse

Freifressende Schmetterlingsraupen, Eulenarten

Knollengemüse

Freifressende Schmetterlingsraupen, Eulenarten

Zwiebelgemüse

Lauchmotte, Eulenarten

Zierpflanzenbau
Freifressende Schmetterlingsraupe

Lagerung und Haltbarkeit:
2 Jahre haltbar bei kühler und trockener Lagerung

Gebindegröße

500g Dose, 12 x 500g

Xentari MSDS pdf

 

Sergomil L 60

Sergomil® L 60Sergomil L 60

EG – DÜNGEMITTEL

(71 g / l Reinkupfer)

5,5 % Kupfer formuliert auf Basis von Monogluconaten und Galacturonaten

Beschreibung:

Sergomil® L 60 ist eine neue technologisch innovative Formulierung mit Galacturonsäure und Gluconsäure aus Fruchtpektine (23 % Molekular Komplex). Pektine sind pflanzliche Polysaccharide. Die Galacturonsäure und Gluconsäure in Sergomil® L 60 sind natürlichen Ursprungs. Aufgrund dieser nicht-ionischen molekularen Eigenschaften wird Sergomil® L 60 sowohl über Wurzel als auch Blatt absorbiert.

Stabilität und Qualität:

Die speziell entwickelte Rezeptur macht die Anwendung zum Herstellen von Stammlösungen, bei denen Sergomil® L 60 angewendet wird, sehr stabil und gleichmäßig, besonders im Vergleich mit anderen klassischen Kupfer-Formeln wie Oxychloride oder Hydroxide.

Sergomil-Anwendung

 Achtung:

 Kann bei kupferempfindlichen Früchten zu Schäden führen.

 

Eigenschaften:

  • Schnelle und dauerhafte Wirkung
  • Bessere Pflanzengesundheit
  • Hohe Kulturverträglichkeit
  • Sehr geringer Kupferanteil
  • Weniger Rückstände
  • Viele Anwendungsmöglichkeiten
  • Sehr stabile Formulierung
  • Mischbar mit sehr vielen Pflanzenschutzmitteln

Gebindegrößen

1 l, 5 l

Sergomil L 60 MSDS pdf

 

SLUXX HP

SLUXX® HP Sluxx HP Wirkung

Wirkstoff: 29,7 g/kg Eisen-III-phosphat

Schneckenköder für die Anwendung in allen Kulturen im Acker-, Gemüse-, Zierpflanzen- und Obstbau

  • sehr hohe Pelletdichte (ca. 60 Pellets/m2)
  • breite Zulassung in allen Acker-, Gemüse- Obst- und Zierpflanzenkulturen
  • verbesserte Farb- und Schimmelbeständigkeit
  • schont Haustiere, Vögel, Regenwürmer und Laufkäfer
  • keine Wartezeiten
  • keine Gewässerabstandsauflagen
  • sichere Wirkung bei niedrigen und hohen Temperaturen
  • für integrierte und biologische Produktion geeignet

Anwendung:

Anwendung Sluxx

SLUXX® HP wird idealerweise direkt nach der Aussaat bzw. Pflanzung ausgestreut. SLUXX® HP ist mit einer Aufwandmenge von 7 kg / ha zugelassen. Bei starkem Befallsdruck und am Feldrand darf die Aufwandmenge keinesfalls abgesenkt werden. Bei geringerem Befall kann die ausgebrachte Menge an Schneckenkorn im Feld auch auf 5 kg/ha abgesenkt werden. Wenn im Feld keine ausreichende Menge an Pellets mehr sichtbar sind, muss sofort nachgestreut werden. SLUXX® HP kann so wohl mit Dünger-streuern, als auch mit Spezial-Schnecken-kornstreuern angewendet werden. Details zu den speziellen Streuereinstellungen können Sie den Internet-Seiten der Streugerätehersteller entnehmen. In Gemüse, Obst,- und Zierpflanzenkulturen ist das Ausstreuen über die Kulturen wegen eventuell im Erntegut verbleibender Granulatkörner nicht zugelassen. Wir empfehlen Ausbringung z. B. mit einem Reihen-düngerstreuer oder mit einer Gießkanne ohne Gießtülle.

Daten zur Umweltverträglichkeit:

Nützlinge: Keine Schädigung von Regenwürmern. Auch Igel, Laufkäfer, Vögel und Haustiere wie Hund und Katze werden nicht gefährdet.

Wartezeiten: Keine

Gefahrensymbole: Keine

Fische: Nicht fischgiftig

Gewässer: Keine Wasserschutzgebietsauflage.

Keine Gewässerabstandsauflage.

Bitte eventuelle landesrechtliche Bestimmungen beachten.

Gebindegröße

15 kg

Sluxx HP MSDS pdf

RhizoVital 42

RhizoVital®42rhizovital

Bodenhilfsstoff

Wirkstoff: Bacillus amyloliquefaciens  

RhizoVital® 42 flüssig enthält mind. 25 Mrd. Sporen/ml Produkt von dem natürlichen Boden-Mikroorganismus (Bacillus amyloliquefaciens FZB 42) in Konservierungsstoffen.

Der Stamm Bacillus amyloliquefaciens FZB42 wurde aus natürlich vorkommenden Stämmen ausgewählt und ist nicht gentechnisch verändert.

Aufwandmenge Rhizovital

 

Wirkungsweise:

Der selektierte Mikroorganismus Bacillus amyloliquefaciens besiedelt nach Anwendung als Gieß- oder Beizmittel die Wurzeloberfläche besser als andere Bacillus subtilis-Stämme, vermehrt sich dort und wächst mit den neuen Wurzeln mit. Die Wirkung entfaltet sich über die Bildung pflanzenhormonähnlicher Substanzen durch Förderung des Wachstums und deutlich verbesserte Wurzelentwicklung.

RhizoVital 42 TB

Gebindegrößen

1 l, 5 l

TB 1 kg

RhizoVital MSDS pdf

RhizoVital – FZB TB MSDS pdf

RhizoVital SB MSDS pdf

Rampastop Paste

Rampastop® Pasterampastop

Baumleim gegen Ameisen, Ohrwürmer, Frostspanner sowie alle andere kriechende Insekten

Gelistest als Pflanzenschutzmittel

Durch die Anwendung von Rampastop® Paste bildet sich eine mechanische Schranke, die verhindert, dass kriechende Insekten in die Oberteile der Bäumen gelangen. Damit wird die Verwendung von Gift-stoffen reduziert oder sogar verhindert, und somit eine gesundere und umweltfreundlichere Produktion gewährleistet.

Anwendungsbereiche:

Obstbau:

Kernobst, Steinobst: Frostspanner, Ameisen, Ohrwürmer, mit ZeN gegenüber anderen kriechenden Insekten.

Zierpflanzen:

Gehölze: Kastanienminiermotte

Anwendungszeit:

Kastanienminiermotte: März bis Mai

Ameisen: März bis Juli

Ohrwürmer: April bis September

Frostspanner: September bis November

Anwendung Rampastop Paste

Dosierung:

3 – 5 Liter Rampastop®Paste für 100 Bäume (bei einem Stammdurchmesser von 15 cm) wasserfest, ohne toxikologische Einstufung

Vorsicht:
Der Klebstoff ist so nachhaltig, dass auch Warmblüter an ihm haften bleiben können.

Wirkungsdauer:
8 – 12 Wochen
Rrampastop baumleimgelampastop® Baumleimgel für Hobbygärtner

Anwendung:

Direkt unter die Astverzweigung ein Leimring von circa 10 cm breit auftragen. Rindenspalten gut einpinseln damit keine freie Durchgänge übrig bleiben.

Gebindegrößen

Pinseltube Gel 200 ml,

Paste 1 l, Paste 5 l

Rampastop MSDS pdf